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Spanien Pyrenäen GR 11 vom 24.07.2009 bis 31.08.2009 Mit dem Zug fahre ich von Arles nach Figueres (Spanien) und übernachte in einem Hotel, da der Campingplatz weit außerhalb der Stadt liegt. Eine lebhafte Stadt, deren Sohn Salvator Dali ist. Es gibt ein Dali Museum, leider fahren heute am Samstag nur zwei Busse nach Albanya so bleibt mir keine Zeit um mir die Werke von Dali anzusehen. |
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Die Pyrenäen bezeichnen einen Gebirgszug der von Mittelmeer zum Atlantik verläuft und Spanien von Frankreich trennt. |
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Einen Kartensatz der die einzelnen Etappen aufführt habe ich mir in Figueres gekauft. Es sind insgesamt 47 Etappen. In wieweit und ob genau so ich alles laufen werde weiß ich noch nicht. |
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1. Tag 26.07.2009
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2. Tag 27.07.2009 Wie gut dass ich hier oben übernachtet habe, denn der Abstieg war doch etwas kniffelig. Jedenfalls war ich gestern Abend zu müde dazu. |
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Die Qulle in Sant Anjol d`Aguia hat auch Wasser. Einen Liter trinke ich sofort 1 ½ nehme ich mit auf den weiteren Weg. Sant Anjol d`Aguia ist ein schönes Plätzchen, zelten ist aber verboten. Hier treffe ich einige Ausflügler die eine Wanderung machen und picknicken. |
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Nach einer Pause gehe ich weiter den nächsten Berg besteigen. Der ist zwar nur 800m hoch, der Aufstieg hat es aber in sich. Tittsicher und schwindelfrei sollte man schon sein, aber die Aussicht ist klasse. Mein Wasser geht schon wieder zu neige und ich hoffe, dass die nächste Quelle nicht ausgetrocknet ist. Sie hat Wasser Gott sei dank, kurz darauf finde ich auch ein nettes Plätzchen fürs Zelt. Da ich Wasser habe, gibt es Käsenudeln zum Abendessen.
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3. Tag 28.07.2009 Kurz nach meinem Start habe ich eine junge Frau aus Deutschland getroffen und wir wanderten den ganzen Tag gemeinsam bis nach Beget, da es in Beget keinen Laden zum Einkaufen gibt, |
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4. Tag 29.07.2009 Bei Tagesanbruch sind wir los gelaufen bis nach Mollo. |
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5. Tag 30.07.2009 Am Morgen erlebe ich einen herrlichen Sonnenaufgang. Im Tal macht sich Nebel breit und die Sonne zaubert ein Farbenspiel durch den Nebel über den Horizont. |
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Setcases ist ein Touristenstädtchen. Es gibt zwei Läden hier und ich decke mich für zwei Tage mit Proviant ein. Eine Quelle gibt es in Setcases wenn man vom Berg hinunter kommt, gleich rechts 300 Meter am Bach entlang, noch bevor man auf die Hauptstraße kommt. |
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6. Tag 31.07.2009 Vom Refugio steige ich noch ca. 1 Stunde weiter auf, dann frühstücke ich gemütlich und ausgiebig. Dabei genieße ich die herrliche Aussicht. |
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Gut gestärkt geht es steil nach oben. Mit meinen 20 kg auf dem Rücken, Schritt um Schritt ganz langsam immer wieder mit Pausen in denen immer mehr Gipfel zum Vorschein kommen. Mit jeden 100 Meter die ich aufsteige, erfindet sich die Schönheit dieser Bergwelt aufs Neue. |
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Unterwegs genieße ich den Anblick der Murmeltiere, der Gämse, Pferde und seltenen Pflanzen. |
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Noch nie im meinem Leben bin ich auf 2824 m hoch gestiegen. Es ist traumhaft schön, ein unbeschreibliches Glücksgefühl erfasst mich, einerseits dass ich es geschafft habe, andererseits über diese Schönheit der Landschaft. |
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Vom Coll de Tirapits führt der Weg entlang der Grenze zu Frankreich zum Coll de Caranca, Coll de Noncerus und Abwärts nach Nuria. |
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| Auch die Kühe nutzen der GR 11, natürlich lasse ich der Herde den Vortritt. | |
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7. Tag 01.08.2009 Heute Morgen als ich in Nuria aus meinem Zelt krabble bemerke ich, dass die Innenseite des Außenzeltes trocken ist. Normalerweise ist diese vom Kondenswasser feucht. Das ist für mich ein Zeichen, dass es in den nächsten 12 Stunden Regen gibt. |
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Hier mache ich erst mal Pause und esse. Weiter folge ich dem GR 11 und der gelb/weisen Markierung, die hier zusammen verlaufen. Ein schöner, gemütlicher Aufstieg auf den Collet de les Barraques, mit einer herrlichen Aussicht auf die Bergwelt. |
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Beim Abstieg folge ich plötzlich nur noch der der gelb/weißen Markierung. Ich überquere die Straße, die in Serpentinen nach Planoles führt, und folge weiter gelb/weiß durch den Wald nach unten. Als ich das 2.Mal die Straße kreuze kommt mir das seltsam vor, denn ich weiß nicht wo dieser Weg endet und so laufe der Straße entlang abwärts. Ein Paar aus Holland kommt mir entgegen, die haben weiter unten auch keine Markierung gefunden und wollen gelb/weiß durch den Wald nach unten laufen. Ich bleibe auf der Straße, denn ich habe keine Lust mehr auf Schnitzeljagt. Er meint mal sehen wer als erster auf dem Campingplatzs ist. Nach 20 Minuten abwärts laufen, höre ich ein Auto und wie von selbst geht mein Daumen nach Außen und zwei spanische Jungs nehmen mich bis zum Campingplatz mit. Jubel! |
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| 8. Tag 02.08.2009 Pause | |
| 9. Tag 03.08. 2009 Pause | |
10. Tag 04.08.09 Ausgeruht breche ich von Planoles auf und folge wieder der Markierung des GR 11, der einen Schlenker durch den Ort macht. Wenn man nichts einkaufen muß, kann man sich diesen Weg sparen und direkt vom Campingplatz nach Planes laufen. Nach Dorria begleiten mich unzählige Schmetterlinge auf dem Weg. Leider halten diese Schönheiten für ein Photoshooting nicht allzulange still. |
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| 11. Tag 05.08.09 Ein kurzer Wandertag der schon in Pulgcerda auf dem Campingplatz endet. Da die hier Wifi haben ist Internettag, |
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| 12. Tag 06.08.09 So richtig komme ich heute nicht im Schwung, bis 8:30 Uhr habe ich geschlafen, nach dem Frühstück habe ich gemütlich gepackt und eine Tankstelle ausfindig gemacht da mein Benzin zum kochen alle war, dann bin ich zu einem Supermarkt gelaufen der total überfüllt war. Fast zwei Stunden habe ich zum Einkaufen gebraucht und bis ich durch die Kasse war. |
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| 13. Tag 07.08.09 Gewitterpause und da ich sonst nichts zu tun habe, gehe ich in Puigcerda shoppen. In den 2 ½ Monaten in denen ich reisend-lebe, habe ich meine Fettreserven ganz schön abgebaut. Meine Hosen sind mit um 7 cm zu weit geworden. |
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| 14. Tag 08.08.09 Am Morgen sah das Wetter ganz gut aus, ich machte mich auf den Weg den nächsten Gipfel zu stürmen. So ganz gelingt mir das aber nicht, denn ich komme in ein fürchterliches Gewitter mit allem was dazu gehört. Regen, Hagel, Sturm, Blitz und Donner. Abgedeckt mit der Zeltunterlage harre ich unter einer Kiefer aus. Das Wasser schießt in Bächen den Hang hinunter, nach einer halben Stunde habe ich die Warterei auf besseres Wetter satt und stiefle bei dem Sauwetter weiter den Hang hinauf. Dann endlich sehe ich das Refugio doch vor mir auf der Wiese steht überall das Wasser. Ich wate hindurch meine Schuhe sind eh schon nass. |
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| Im Refugio warten schon vier Spanier auf besseres Wetter. Ich trockne mich erst mal ab und ziehe mir trockene Kleider an. Nach einer Stunde hört es auf zu regnen und die Spanier gehen weiter nach Puigcerda. Durchgefrohren wie ich bin, entfache ich ein Feuer im Kamin, richte mein Abendessen und freue mich, dass ich hier meine Ruhe habe. Die dauert aber nicht lange, es kommen noch fünf Franzosen plus drei Kinder. Es war an diesem Samstag Abend ganz schön was los in dieser Hütte. Trotz einiger Verständigungsschwierigkeiten war es ein ganz netter Abend zumal die Herren immer für ausreichend Kaminholz sorgten. | |
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15. Tag 09.08.09 Die Franzosen sind schon früh aufgebrochen, mir haben sie zum Frühstück etwas Marmorkuchen da gelassen. Nach einem gemütlichen Frühstück hat sich die Sonne durchgesetzt und ich bin aufgebrochen. |
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In der Ferne donnert es wieder, Wolken und Nebel verhüllen immer wieder den Himmel, ich beschließe im Refugio d`Engorgs zu übernachten. Erst mal saubermachen, Holz sammeln, einheizen und essen kochen. Inzwischen zieht wieder ein Gewitter mit Regen und Hagel vorüber. Draußen ist es ganz schön frisch, auf 2375 m Höhe mache ich es mir am warmen Ofen gemütlich. |
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| 16. Tag 10.08.09 Im Morgengrauen werde ich durch ein penetrantes rascheln geweckt. Als ich meine Lampe einschalte, hört das Rascheln auf, ich denke es ist der Wind, drehe mich um und schlafe weiter. Wieder raschelt es, seltsam ich bin doch alleine in der Hütte. Als ich das Rascheln orte, stelle ich fest, dass es aus meinem Rucksack kommt. Ich rüttle an meinem Rucksack und heraus kommt ein Siebenschläfer, der sichtlich träge vom essen der Wand entlang nach Oben marschiert. Bis ich, sichtlich träge vom Schlaf, meinen Fotoapparat in der Hand habe, ist der schon durch ein Loch am Kamin verschwunden. Das abgeknabberte Brot habe ich ihm zum Nachtisch auf das Fensterbrett gelegt. |
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| Zu der Schönheit dieser Landschaft fällt mit folgendes ein: "Sollte dieser Planet kein Zufallsprodukt sein, so danke ich demjenigen der ihn kreiert hat." |
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| Am Port de Vallcivera auf 2580m Höhe überschreite ich die Grenze zu Andorra und übernachte etwas unterhalb im Refugio de Llla, das an einem herrlichen Plätzchen steht. |
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| Hier hatte wohl jemand Hunger | |
| Mit etwas Ruhe und Glück kann man diesen Gesellen beim Spielen zusehen. Allerdings steht immer einer Wache und pfeift laut bei Gefahr. | |
| Andorra
Andorra ist ein Zwegstaat, Fürstentum und Steuerparadies. Es liegt in den östlichen Pyrenäen zwischen Spanien und Frankreich. Die Hauptstadt ist Andorra La Valla, die Einkaufsmeile in der Hauptstadt kann man mit der in Stuttgart vergleichen, die ich auch nutze. Haben doch alle meine T-Shirt ś vom Schließen der Rucksackschnalle, Löcher. |
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| 17. Tag 11.08.09 Durch die vielen Mitbewohner im Refugio war die Nacht recht unruhig. Früh, mit der Natur erwachend, bei strahlend blauem Himmel, in absoluter Stille, laufe ich durch diese herrliche Landschaft abwärts. Den Anblick der Berge genießend, die von der Morgensonne angestrahlt werden. |
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| In Encamp, Andorra gehe ich auf den Campingplatz. | |
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18. Tag 12.08.09 Pause |
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| 19. Tag 13.08.09 Shopping und Stadtbesichtigung in Andorra La Vella | |
| 20. Tag 14.08.2009 Internettag | |
| 21. Tag 15.08.2009 An Schlaf war in der vergangenen Nacht nicht zu denken. In Encamp war der Auftakt zu einem dreitägigen Fest. Punkt 6:00 Uhr am Morgen wurde die Musik abgestellt. Ich bin mir sicher, dass bei der Lautstärke der Mann im Mond auch nicht schlafen konnte. |
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22. Tag 16.08.2009 |
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| Oben am Portella de Baiau 2700m angekommen eröffnet sich mir ein fantastischer Rundblick auf die Pyrenäenkette. Hier überschreite ich die Grenze von Andorra und bin wieder in Spanien. |
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| Als ich mir den Abstieg ansehe, hat mich die harte Realität wieder. Ein Weg ist auf dem fast senkrechten Abstieg nicht zu erkennen. Schotter vermischt mit den Hagelkörnern des Vortages bilden eine Rutschpartie. Mit meinen 20 kg auf dem Rücken balanciere ich abwärts. Ich brauche eine Ewigkeit bis ich unten heil ankomme. Und dann passiert es, das erste Mal seit ich reisend-lebe, stürze ich. Mit meinen nassen Schuhen rutsche ich auf einem nassen Felsen aus. An meinem Knie klafft eine stark blutende Wunde. Etwas benommen vom Schreck, stelle ich fest, dass nichts gebrochen ist. Nachdem das Bluten nachgelassen hat, klebe ich ein Pflaster drauf und laufe weiter. Kurze Zeit später läuft mir der rote Saft wieder das Bein hinunter. Nicht weit vom Refugio de Baiau mache ich erst mal eine Pause, verbinde meine Wunde und esse auf den Schreck hin etwas. Ausgeruht und gestärkt balanciere ich die letzten 2 km über die Felsbrocken am See entlang und beschließe die Nacht im Refugio de Baiau zu verbringen (2520 m). |
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| Von Unten betrachtet sieht das ganz harmlos aus. | |
| Drei Tschechen, Vater und Tochter und ein Pater, die auf dem Weg nach Lurdes sind, sowie ein junger Mann aus Argentinien, den ich schon mal getroffen habe, sind schon da. Ein Spanier und ein Paar aus Holland kommen noch nach. Wir alle, so unterschiedlich wir waren und so verschieden der Grund unserer Reise ist, erlebten gemeinsam einen wunderbaren, für mich unvergesslichen Abend. |
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| Sonnenuntergang nach einem Regenschauer am Refugi Baiau. | |
| 23. Tag 17.08.2009 Da ein Pater anwesend war, zelebrierten wir bei Sonnenaufgang, im Freien gemeinsam eine Messe für den Vater eines Freundes des Argentiniers, der vor ein paar Tagen verstorben ist. Ich persönlich war in dieser ganz besonderen Stunde gedanklich bei meiner kürzlich verstorbenen Mutter und bei meiner Tochter deren Todestag sich in Kürze zum 25 mal jährt. Nach dem gemeinsamen Frühstück gingen wir, erfüllt von der Anwesenheit der Anderen, wieder unsere Wege. |
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| „Menschen denen wir begegnen nehmen in unserem Leben einen Raum ein. Manche einen Großen, manche einen Kleinen, aber immer verändern sie etwas." |
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| Vom Schock des Sturzes habe ich im ganzen Körper einen fürchterlichen Muskelkater der mich dazu veranlasst mich langsam nach Áreu abwärts zu bewegen. |
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| Spiegelung im See am Refugi Baiau | |
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24. Tag 18.08.2009 Meine Muskeln tun mit immer noch weh ich mache einen Tag Pause, die Wunde am Knie heilt aber ganz gut. Hier treffe ich das Paar aus Holland nochmals und wir verbringen einen gemeinsamen Abend. |
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25. Tag 19.08.2009 Nochmals Muskelkaterpause |
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26. Tag 20.08.2009 Mein Benzin zum Kochen ist alle und die nächste Tankstelle ist 20 km entfernt, Bus fährt auch keiner. Per Anhalter gehts nach Llavorsi, auch hier gibt es keine Tankstelle dafür jede Menge Touristen. Aber auf dem Weg nach Espot kann ich meine Flasche füllen. Bitte volltanken, das macht 68 Cent, muchas gracias, das warme Essen ist für die nächsten 2 Wochen gesichert. In Espot übernachte ich auf dem Campingplatz und kaufe für fünf Tage Lebensmittel ein. |
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27. Tag 21.08.2009 Früh mache ich mich in Espot auf den Weg in den Nationalpark d' Aigüestrtes Estany de Sant Maurici. Ich bin jedoch nicht die Einzige. Für alle Lauffaulen gibt es Taxis die rauf und runter fahren und derer gibt es viele. Noch nie sind mir in den Pyrenäen so viele Menschen begegnet wie hier. Es ist ja auch ein schönes Fleckchen Erde, etwa 200 Seen sind in diese herrliche Bergwelt eingebettet. Als es dann etwas steiler aufwärts zum Tuc da Rata (2826m) geht, wird es merklich ruhiger auf dem Weg. Zufällig sehe ich ein kleines Refugi am Lac Obago in dem ich alleine und ungestört übernachte. |
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| Für mich sieht das aus wie ein Vogel. | |
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28.Tag 22.08.2009 Kaum bin ich am Morgen auf dem Weg, kommen mir wieder Menschenmassen entgegen. Am Refugi Colomeres, mache ich Pause und folge weiter dem GR 11. Eine Variante ist der GR 11.8, der ist nur halb so lang, aber erheblich steiler. Auf dem Weg Abwärts übernachte ich in einem auf der Karte ausgewiesenen Refugi. Die Vorderseite finde ich verschlossen vor, die Rückseite ist offen. Na ja, das Ritz ist es nicht, aber eine Nacht kann man drin schlafen. Das Gebäude steht an einem Stausee und ich vermute, dass es ursprünglich für die Arbeiter die hier die Staumauer und den Tunnel in dem das Wasser zur Stromerzeugung von einem See zum Anderen hinab schießt, gebaut wurde. |
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29. Tag 23.08.2009 So richtig finde ich heute meinen Laufrhythmus nicht. Die Sonne brennt unablässig vom Himmel, ich bin müde und unmotiviert, ich vermute, dass das Wetter um schlägt. Um 15:00 Uhr beende ich meinen Wandertag im bewirteten Refugio Restanca. Endlich mal wieder eine Dusche und die Wäsche waschen. An Schlaf war hier mit 14 weiteren Menschen im Raum nicht zu denken. Der Eine schnarcht, der andere macht das Fenster zu, der Nächste macht es wieder auf, wieder ein Anderer..., die Sterne sind noch nicht am Himmel verblasst, da schwingen sich die Ersten schon wieder aus ihren Betten. |
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30. Tag 24.08.2009 Hinauf zum Pórt de Rius (2400m) geht es gemütlich. Unterwegs labe ich mich an den Heidelbeeren und Himbeeren die ich am Weg finde. |
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| Oben angekommen überrascht mich die Landschaft aufs Neue. Eine Mondlandschaft breitet sich vor mir aus, mitten drin der Lac Rius. Bei einem frischen Gegenwind laufe ich um den See herum. Der Wind treibt eine Wolkenfront auf mich zu und ich muss 800 Höhenmeter herunter. Auf steinigem Pfad geht es zunächst in Serpentinen abwärts. Erste Regentropfen begleiten mich auf dem Abstieg und ich hoffe dass ich trocken herunterkomme. |
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| Kaum bin ich im Refugi de Colnanglos angekommen, fängt es an zu regnen. Hier lasse ich mich mal beckochen, so gut habe ich seit 3 Monaten (Campingessen) nicht gegessen. Bei 6 Mitschläfern im Raum kann ich auch diese Nacht kaum schlafen. Bin ich froh endlich wieder in meinem Zelt zu schlafen. | |
| "My tent is my castlel" | |
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31. Tag 25.08.2009 Regenpause! Zwei nette Jungs aus Leipzig, die ebenfalls im Refugio übernachtet haben, fahren mich zum Campingplatz Baliera bei Vilaller. Danke Euch nochmals. |