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New Zealand vom 16.11.2010 bis 25.01.2011

Und wo bleibt der 15.11.2010? Den habe ich verloren, den gibt es nicht in meinem Leben. Keine Ahnung was mir dieser Tag beschert hätte wenn es ihn denn gegeben hätte. Mit dem Flug von Los Angeles nach Auckland habe ich die Datumsgrenze überschritten und somit mein Leben um einen Tag verkürzt.
New Zealand, mit dem Anflug auf den Flughafen in Auckland begrüßt uns der Kapitän mit kia ora was so viel heißt wie herzlich willkommen.
Die ersten zwei Tage verbringe ich in Auckland in einem Hostel und suche für mein Fahrrad neue Reifen, da ich die alten ja in Ecuador gelassen habe. Natürlich habe ich gewisse Vorstellungen was die Qualität betrifft. Am ersten Tag klappere ich fünf Fahrradgeschäfte ab, finde aber nichts was mir zusagt. Alles zu Fuß, mein Fahrrad ist ja ohne Reifen. Am zweiten Tag werde ich dann fündig, muss aber 240 Kiwidollar für die begehrte deutsche Markenqualität löhnen. Yes, I like my bike!
Ja, die Kiwis haben tatsächlich ein Auto an ihren Turm gehängt.

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Das Schiffchen das im Hafen von Auckland vor Anker liegt ist nicht zu vergleichen mit den Schiffen auf dem Amazonas!
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18.11.2010 Auckland – Obre Point ca. 75 km
Der Weg aus der größten Stadt New Zealands führt mich auf der Great Souht Roat, also Richtung Süden aus der Stadt. Das ist nicht besonders anstrengend, denn an jeder Ampel habe ich rot und kann eine Pause machen. Ich fahre durch die Vororte, bis ich das Gefühl habe, dass ich nun links abbiegen müsste. Das ist die Clevedon Road und wie der Name schon sagt, führt mich die Straße nach Clevedon, ein nettes kleines Städtchen. Ab hier folge ich dem Pacific Coast Highway zum Obre Point, wo ich auf dem Campingplatz endlich wieder mein Zelt aufschlagen kann. Tja, und wie ist nun mein erster Eindruck von New Zealand?
Es ist grün! Wo man hinsieht ist es überall grün, sauber, gepflegt und die Straßen und Gehwege sind ohne Schlaglöcher. Nach einem Jahr in Südamerika wusste ich gar nicht mehr, dass es so etwas gibt.

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19.11.2010 Obre Point – Miranda ca. 35 km
Da der Campingplatz in Miranda mit heißen Mineralquellen wirbt, übernachte ich hier und gönne mir ein Bad in dem warmen und gesunden Nass.

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20.11.2010 Miranda – Kauaeranga ca. 45 km
Auf der Strecke komme ich nach Thams, ich decke mich hier mit Lebensmittel ein. In Kauaeranga ist ein DOC Campingplatz und ein Infocenter. Von hier aus plane ich für den nächsten Tag eine Wanderung zum Pinnacels Hut. In der Nacht habe ich so gut wie schon lange nicht mehr geschlafen. Keiner der mich in der Hängematte anschupst und keiner der im 6 Bett Zimmer des Hostels mitten in der Nacht einen Hustenanfall bekommt oder 5 x auf die Toilette rennt.

21.11.2010 Kauaeranga
Geweckt werde ich am Morgen durch das sanfte prasseln des Regens auf mein Zelt. Den Wandertag lasse ich wegen Regen ausfallen und beginne den Tag mit einem gemütlichen Frühstück. Als der Regen gegen Mittag nachlässt, pule ich mich aus meinem Zelt und erkunde die Umgebung, rund 10 km bin ich dann aber doch gelaufen.
Im Coromandel Forestpark, so ist im Infocenter zu erfahren, gab es viele Kauribäume, die mit der Besiedelung der Europäer, zu Fall gebracht wurden. Kauribäume wachsen sehr langsam, schön gerade und werden 600 – 700 Jahre alt. Die Giganten unter ihnen werden sogar 1000 Jahre alt und erreichen eine Höhe von bis zu 60 Metern. Da diesen Holz sehr begehrt war, sind von diesen Methusalems nicht viele übrig geblieben. Vor etwa 10 Jahren hat man mit der Aufforstung begonnen, aber bis die Bäume ausgewachsen sind, werden einige Generationen vergehen.

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22.11.2010 Kauaeranga – Tapu 35 km
Nachdem ich die 14 km wieder zurück nach Thams gefahren bin, führt mich die Route direkt am Meer entlang nach Norden. Eine halbe Tagesetappe. Ich hätte auch bis Coromandel fahren können, aber nochmals 35 km, nein für heute lasse ich es gut sein.

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23.11.2010
Ein Regentag, ja New Zealand ist so grün weil es so viel regnet. Da mich ein Buch fesselt, wird mir nicht langweilig.
Nachdem sie bei mir vorbei geschaut haben, wackeln sie wieder davon.

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24.11.2010 Tapu – Coromandel 35 km
Als ich am Morgen aus dem Campingplatz heraus fahre sehe ich von Weitem eine Radlerin mit Gepäck und ich freue mich schon darauf eine Bekanntschaft zu machen. Bis ich den Reißverschluss meiner Jacke geschlossen habe und wieder aufblicke, ist die Radlerin schon an mir vorbei gerauscht. Ich denke mir, was ist denn das für eine Art, das kann ja nur eine Deutsche sein. In Südamerika hätte es das nicht gegeben, da hat man, auch wenn es nur für ein kurzes Hallo war und wo kommst du her, wo gehst du hin, angehalten. Als ich sie dann später einhole, spreche ich sie natürlich an und tatsächlich sie kommt aus Deutschland.

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25.11.2010 Coromandel – Kuaotunu 28 km
Das sind heute nur 28 km, aber die haben es in sich. Es geht steil bergauf und bergab. Bergab ist ja nicht weiter schlimm, aber bergauf da bin ich ganz schön am japsen. Den Monat den ich in der Hängematte schaukelnd auf dem Amazonas verbracht habe, bekomme ich nun zu spüren.Irgendwie erinnert mich diese Landschaft an Brasilien.

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26.11.2010 Kuaotunu – Whitianga 15 km
Wieder ist ein Berg bezwungen, derer gibt es viele hier. Die Anstrengung sitzt mir immer noch in den Knochen, daher verordne ich mir einen halben Tag Pause.

27.11.2010 Whitianga – Puketui ca. 50 km
Mit der Fähre die nur Personen und Fahrräder befördert geht es in 5 Minuten hinüber von Whitianga nach Farry Landing. Ursprünglich wollte ich noch einen Abstecher zur Cathedral Cove und zur Hot Water Beach machen, aber da ich vor genau 21 Jahre schon mal in New Zealand war und diese Touristenattraktion schon kenne, fahre ich weiter.

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Diese Nacht verbringe ich auf dem DOC Campingplatz Broken Hills.

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28.11.2010 Puketui – Parakiwai ca. 37 km
Die New Zealander leben nicht nur von den Touristen und den Kiwis, sondern auch von der Forstwirtschaft. Es wird an vielen Stellen abgeholzt und wieder aufgeforstet.

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Mir fällt auf, dass das Gras um die Straßenpfosten weiträumig dürr ist. Welches Mittelchen da wohl zum Einsatz kam?

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29.11.2010 Parakiwai – Bowentown ca.50 km
New Zealand mit dem Fahrrad zu bereisen ist eine echte Knochenarbeit. Ich bin von dem Bergauf schieben so was von geschafft. Aber es ist wie bei allem im Leben, man ackert sich im schweiße seines Angesichtes ab bis man oben ist, dann kostet man den Höhepunkt aus und entspannt sich genussvoll wenn es abwärts geht.
Während ich so den Berg hinauf keuche, steht doch da einer mit seiner Kamera und möchte mich dabei auch noch fotografieren. Grundsätzlich habe ich nichts dagegen für ein Foto zu postieren, aber ich möchte vorher schon gefragt werden und die Bekanntschaft mit dem Fotografen machen. Ich halte an und drehe mich einfach um. Dabei fällt mir auf, dass hier nicht wie in Argentinien alles fünffach eingezäunt ist, sondern achtfach.

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Als ich mich wieder umdrehe steht er immer noch mit gezückter Kamera da. Ich beschließe deshalb ihn zu fotografieren.

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Die Früchte der Abholzung werden in Langholzlastern abtransportiert. Ich hüpfe jedes mal in den Straßengraben wenn die Kolosse an mir vorbei donnern.

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Bienenstöcke vor einer Kiwiplantage, die werden wohl die Befruchtung der Blüten übernehmen.

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30.11.2010 Bowentown Pause
Auf einem teuren aber chicen Campingplatz mache ich Pause. Auf der Toilette läuft den ganzen Tag Musik, aber die heiße Dusche kostet 1,00 Kiwidollar. Mir wäre eine heiße Dusche die in dem horrenten Preis inbegriffen ist, ohne Musik lieber. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle mal erwähnen, dass die Kosten in New Zealand, auch für Grundnahrungsmittel, etwa doppelt so hoch sind wie in Deutschland. Internet auch Wifi, das in Südamerika weitgehend frei ist, kostet hier 4 Kiwidollar die Stunde. Also, wenn jemand New Zealand bereisen will, viel Geld einplanen. Ausruhen, Wäschen waschen und Berichte schreiben (bevor ich alles vergesse) ist mal wieder angesagt. Hier gibt es sogar ein Bügeleisen das ich nutze um einer meiner Hosen eine super scharfe Bügelfalte zu verpassen.
Natürlich mache ich ein paar Bilder von der Beach

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Der ganze Strand liegt voll mit dem glibbrigen Zeugs.
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Obwohl ich mir eine Pause verordnet habe, zieht es mich hinauf auf den Hügel um die Aussicht zu genießen.
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01.12.2010 Browetown – Omokoroa ca. 45 km
In dieser Gegend befindeet sich das Hauptanbaugebiet der Kiwis. Geschützt vom Wind werden die empfindlichen Früchte hinter diesen grünen hohen Mauern angebaut.

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02.12.2010 Omokoroa – Tauranga ca. 25 km
Schon wieder habe ich einen Sonnenbrand, da kommt mir der Campingplatz mit den hießen Mineralquellen gerade recht und meine Haut regeneriert sich erstaunlich schnell.

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Ach ja, fast hätte ich es vergessen, bald ist Weihnachten.

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03.12.2010 – 04.12.2010 Tauranga
In Tauranga begegnet mir wieder das Holz. Hier wird es zwischengelagert und mit der Eisenbahn weiter transportiert. Inzwischen weiss ich auch warum die hier so viel Holz brauchen. Fast jeder Gartenweg, jeder Hügel und jeder Baum und Strauch wird in einer Fülle von Hochglanzkarten und Broschüren angeprießen, die einem nachgeschmissen werden ob man will oder nicht. Alles scheint hier schon erforscht, neu zu entdecken gibt es nichts.

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Von Tauranga aus radle ich nach Mount Maunganui und umrunde den Berg zu Fuß. Um hinauf zu kraxeln fehlt mir die Energie. Aber schön war es.

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Auf der Rückfahrt komme ich an dem Denkmal und an der Maorikunst vorbei.

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05.12.2010 Tauranga – Little Waihi ca. 25 km
Dieses Gebiet ist das Herz des Kiwianbaus. Die Jungen Kiwipflanzen werden aufgebunden, so sind sie einfacher zu ernten. Und wieder werden die Pflanzen vom Wind geschützt hinter Mauern herangezogen.

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Falls jemand seinen Fipflop vermisst sollte kann ihn vielleicht hier finden.

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06.12.2010 Little Waihi – Okere Falls ca.30 km
Das es immer bergauf und bergab geht hatte ich ja bereits erwähnt. Ansonsten ist es immer noch grün und eher langweilig. Es ist ein wenig wie im Schwarzwald, ein wenig wie in der Schweiz und ganz viel wie in Brasilien. New Zealand ist einerseits sehr schön und es hört sich immer gut an, wenn man mal da war, aber so ein richtiges wau klasse Erlebnis, habe ich bis jetzt noch nicht. Ich überlege mir schon die ganze Zeit ob ich meine Reise nicht in Asien fortsetzen soll. Da hätte ich eine andere Kultur und vielleicht auch eine andere Landschaft, auf jeden Fall wäre es um einiges billiger.

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07.12.2010 Okere Falls – Rotorua
Ich nehme die Straße rechts um den See herum, dabei entdecke ich die Möwen. Man möchte meinen die sitzen im Kino und sehen sich einen spannenden Film an. Ich komme unbemerkt ganz nahe an sie heran.

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Dann werde ich bemerkt.

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08.12.2010 Rotorua
Rotorua und die Gegend drumherum ist bekannt durch die vielen dampfenden und blubbernden Quellen und Gaisiere. Da die Ausdünstung der Erde schwefelhaltig ist, riecht es hier entsprechend schlecht nach faulen Eiern. Als ich durch das Gebiet laufe, zieht sich bei dem Geruch mein Magen krampfhaft zusammen.

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Die Vögel oder Hühner huschen und picken sich über den Campingplatz.

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09.12.2010 Rotorua – Taupo ca.80 km
Meine Fahrt setze ich auf dem Thermal Explorer Highway fort. Hört sich doch abenteuerlich an, nicht wahr?

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Zum ersten mal seit ich in New Zealand bin, habe ich das gewohnte Glücksgefühl, das ich immer habe, wenn ich reise. Die Landschaft ist wirklich schön und die Anstiege so dass ich sie auch fahren kann. Dann komme ich an einen frisch geteerten Straßenabschnitt. Hier wurde einfach flüssiger Teer auf die Straße gegossen und oben drauf kam Splitt, mit der Zeit fährt er sich fest. Da die ganze Pampe noch recht frisch ist und ich nicht gleich auf das Gras gefahren bin, bleibt natürlich einiges an meinem Fahrrad kleben.

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Mehr schiebend als fahrend komme ich durch den frisch geteerten Abschnitt. Dann steige ich wieder auf mein Fahrrad und als ich in den nächsten Gang schalte passiert das was ich nie erwartet hätte. Es macht einen Schlag und ich werde abrupt gestoppt. Der Gangzug ist gerissen, der Hänger der Schaltung hat sich in den Speichen verkeilt, wobei zwei Speichen aus dem Rad gerissen werden und die Kette wickelt sich auch noch drumherum.

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Mein Fahrrad lässt sich weder vorwärts noch rückwärts bewegen. Am Straßenrand lade ich das Gepäck ab und schaue nach was ich reparieren kann, aber es geht nichts mehr. Es sieht nach einem Totalschaden aus. Mir bleibt nichts andere übrig als per Anhalter nach Taupo zu fahren. Aber wer lädt hier schon eine Frau Fahrrad samt Gepäck auf?
Da man in New Zealand links fährt muss ich ungewohnter Weise, meinen linken Daumen in die Luft halten. Nach 15 Minuten hält dann eine junge Frau mit einem Transporter an, wir laden alles auf und sie fährt mich sogar zu einem Campingplatz. Thank you! Es ist eben immer jemand da, wenn man jemand braucht. Auch auf dem Campingplatz bietet man mir an, mich samt Fahrrad zum nächsten Fahrradladen zu fahren, aber für heute reicht es mir. Ich baue erst mal mein Zelt auf und nehme mein Fahrrad etwas genauer unter die Lupe. Dabei gelingt es mir den Hänger zu entkeilen, dabei sehe ich, dass auch die Kette total verbogen und unbrauchbar ist.

10.12.2010 Taupo
Den Fahrradladen finde ich auf Anhieb und der gute Mann macht mir einen Kostenvoranschlag von 350 Kiwidollar. Was soll ich nun machen, verschrotten? Mir ein neues Fahrrad kaufen? Mit dem Bus weiterreisen? Nach Asien fliegen, es dort reparieren lassen und dort weiterreisen?
Wenn ich mal zusammenrechne was ich schon an Geld in das Fahrrad investiert habe, so kann ich es so langsam aber sicher vergolden lassen.
Gekauft habe ich es für 350 Euro ohne das Zubehör, wie Taschen und Helm
die Transportkosten von Madrid nach Buenos Aires 120 Euro
von Ecuador nach Los Angeles 168 USD
von Los Angeles nach Auckland 25 USD
die neuen Reifen kosteten 240 NZD
und jetzt die Reparatur 350 NZD
nicht mit eingerechnet sind die Transportkosten mit den Bussen in Südamerika, die habe ich nicht mehr im Kopf.
Ja wirklich, I like my Bike! Fall sich jetzt jemand motiviert fühlt mich ein wenig zu unterstützen, >klick hier< für weitere Informationen.
Das Problem ist, dass ich ein spanisches Fahrrad habe und viele Fahrradhersteller ihre eigene Aussparung am Rahmen für den Hänger der Schaltung haben. Der Mann vom Fahrradladen meint, er muss ihn wahrscheinlich bestellen. Da das Wochenende bevorsteht, dauert es 4-5 Tage, ich soll um 15:00 Uhr wieder kommen, er schaut was er machen kann.
Vor lauter Frust gehe ich ins nächste Internetcafe und suche nach Flügen, die mich nach Bangkok bringen könnten. Die Zeit bis um 15:00 Uhr schlage ich mit ärgern tot.

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Gut aber erst mal sehen was der Fahrradhändler sagt, denke mir aber, wenn es länger als 3 Tag dauert, dann reise ich aus New Zealand ab.

10 Minuten vor 15:00 Uhr erscheine ich gespannt wie ein Flitzebogen im Fahrradladen. Zu meiner absoluten Überraschung ist das Fahrrad fix und fertig repariert. Mein Jubel ist etwas verhalten, denn ich muss 330,60 Kiwidollar löhnen. Vielleicht kann ich jetzt besser bergauf fahren, denn zum ersten Mal funktionieren auch alle Gänge.

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11.12.2010 Taupo – Turangi 53 km
Heute findet in Taupo ein Triadlon statt. Mit dem Ironman gehen 900 Teilnehmer an den Start. Ich gehe denen lieber aus dem Weg und fahre auf dem Gehsteig aus der Stadt heraus.

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Ganz schön trocken ist es hier, es hat schon lange nicht mehr geregnet. Ausgerechnet wenn ich da bin fängt es zu regnen an. Die letzten 10 km werde ich leicht berieselt.

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12.12.2010 Turangi – National Park
Turangi bezeichnet sich als Anglerwelthauptstadt.

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Hinter dem gelben Gingster erhebt der Mount Tongariro sein schneebedecktes Haupt.
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13.12.2010 National Park – Taumarunui
Endlich bekomme ich mal einen Kiwi zu sehen.

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Zweifelslos ist hier ein Künstler mit einem besonderen Talent am Werk.

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14.12.2010 Taumarunui Regenpause
15.12.2010 -18.12.2010 Forgotten World Highway Taumarunui – Stratford 151 km

In Rotorua habe ich in der Touristeninformation eine Karte von dem Forgotten World Highway gefunden. Ich habe mich gefragt warum die Straße so heißt. Hat man diese Welt vergessen? Oder kann man sie vergessen? Um das herauszufinden frage ich ein wenig herum und mir scheint, dass die Straße und die Welt hier wirklich in Vergessenheit geraten ist. Keiner kann mir eine verlässliche Auskunft geben. Immerhin sehe ich auf meiner Karte dass es 3 Campingplätze gibt. Ich mache mich auf den Weg und schon zu beginn wird mir klar, es geht hier auf und ab. Meistens recht steil aber meine neue Gangschaltung scheint sich doch auszuzahlen. Da ich unbedingt noch ein Buch fertig lesen musste, bin ich erst um 11:00 Uhr in Taumarunui losgefahren.

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Wie immer wenn man oben ankommt, hat man eine klasse Aussicht. Auf dieser Strecke komme ich oft oben an. Während ich so den Berg hinauf schwinge fallen mir zwei Radfahrer Weisheiten ein.
Erste Weisheit
Bergab geht es leichter als Bergauf
Zweite Weisheit
Bevor man nicht bergauf gefahren ist, kann man auch nicht bergab fahren.

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Der schönste Abschnitt sind die ungeteerten 17 km die durch eine Schlucht führen. Ich habe das Gefühl durch einen Jungle zu fahren. Heute begegnet mir auf dem Fergotten World Highway kein einziges Auto mehr.

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Da die Dämmerung schon recht weit fortgeschritten ist, kommt mir das Schild, das auf einen Campingplatz hinweist gerade recht. Ich biege links ab und folge der ungeteerten Straße die kein Ende nehmen will. Aber auch der Campingplatz scheint in Vergessenheit geraten zu sein, es ist kein Mensch da. Mittlerweile ist es schon dunkel und ich baue einfach mein Zelt auf, morgen wird schon jemand da sein. Aber auch am nächsten Tag ist keiner da, ich mache mich auf den Weg. Als ich am Mittag in der Republik Whangamomona ankomme, fängt es an zu regnen. Einen Tag hält mich der Regen hier gefangen, ich schaue mir das Dorf zu Fuß an.
Ja genau, die Kiwis können nicht nur ein Auto an ihren Turm hängen, sie haben auch innerhalb New Zealand eine eigene Republik.

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Das alte Schild.
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Im Pub bekommt man einen Stempel in seinen Pass, oder man kann sich auch einen Pass der Republik Whangamomona kaufen. Ob man da ich steuerliche Vorteile hat konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Jedenfalls würde dann der Bevölkerungsschwund rapide gestoppt. Im Dorf gibt es ein Hotel, eine Bank, ein Campingplatz, eine Kirche und 35 Einwohner. In der ganzen Republik leben ca. 200 Whangamomonaner, Schafe nicht mitgezählt.

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Die "Bank"
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Das Hotel und Pub.
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Am nächsten morgen hat es aufgehört zu regnen, mein Zelt ist trocken, mein Essen aufgebraucht, ich packe zusammen und verlasse die Republik Whangamomona.

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Die letzten 63 km auf dem Fergotten Highway bis nach Stratfort werde ich nass, trockne, werde nass, trockne... Ein ungemütliches Wetter, da setzt man nicht mal einen Frosch vor die Türe. Man macht es sich auf dem Sofa mit einem Stück Marmorkuchen und einer heißen Schokolade gemütlich und streichelt den Frosch.

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Die Gegend mag bei den Kiwis etwas in Vergessenheit geraten sein, bei den Touristen ist sie jedoch weltbekannt. Englisch brauche ich hier kaum, es sind so viele Deutsche da, dass ich mit deutsch sehr gut zu recht komme. Wir helfen einem Land doch gerne aus der Wirtschaftskrise.
In Stratfort angekommen, baue ich mein Zelt auf, kaufe ein und dann fängt es an zu gießen. Ich wusste gar nicht, dass es so regnen kann und das geht am Sonntag und am Montag so weiter. Die Frau vom Campingplatz will mich in eine Cabin einquartieren, aber ich lehne dankend ab, mein Zelt ist dicht.

Zu Beginn meines Berichtes möchte ich demjenigen danken der sich an der Reparatur meines Fahrrades beteidigt hat. Ich habe mich sehr darüber gefreut zumal ich das nicht erwartet habe. Besten Dank und eine herzliche Umarmung.

22.12.2010 Stratfort – Wellington (Bus)
Ganze vier Tage sitze ich bei strömenden Regen in Stratfort und warte darauf dass der Regen nachlässt. Den Mt. Taranaki den bekomme ich dabei nicht zu sehen, der versteckt sich in den Wolken welche die ganze Wassermasse über den Streifen Land gießen, wo ich mich gerade aufhalte. Immerhin weiss ich nun, dass mein Zelt auch gewaltige Regengüsse aushalten kann. In einer Regenpause baue ich mein Zelt ab, eile zum Bus, in der Hoffnung dass er mich samt Fahrrad auch mit nimmt. Die Motivation für den Busfahrer sind 10 NZD , er nimmt mich samt Sack und Pack mit.

23.12.2010 – 30.12.2010 Wellington
Vom Regen komme ich nicht in die Traufe sondern in den Sturm.
Wellington, die Hauptstadt New Zealands ist wirklich eine schöne Stadt, die sich über ein paar Hügel verteilt. Wenn man hier lebt genügt es nicht die Stadt schön zu finden, man muss auch den Wind lieben, der gehört hier her wie das Tüpfelchen auf dem i.

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Der Gegenwind hält ihn davon ab ins Wasser zu fallen.
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An zwei Tagen stürmt und regnet es so sehr, dass ich zum ersten mal nasse Füße in meinem Zelt bekomme. Mit den Ersatzschnürsenkeln meiner Wanderschuhe und einem Spanngurt den ich unterwegs gefunden habe, sichere ich mein Zelt zusätzlich.
Schon vor einem Jahr hat der Reißverschluss im Innenzelt den Geist aufgegeben. Damals in Südamerika, habe ich keinen so langen Reißverschluss bekommen und ich habe einen Klettverschluss daran genäht. Der hatte mein Innenzelt nie richtig abgedichtet und in New Zealand, der Hochburg der Sandflies (das sind die Vampire des Landes) fanden die natürlich den Weg ins Innere um an meinem Körper, nicht nur zur nachtschlafender Zeit, Blut ab zu zapfen. Die Folgen der Bisse sind verheerend, es juckt und man sieht sie 3 Wochen lang. In Wellington habe ich einen endlos Reißverschluss gefunden, den ich mit tausenden von kleinen Rückstichen von Hand eingenäht habe. Er muss ja schließlich was aushalten.

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Wenn ich schon mal dabei bin die Nähnadel zu schwingen, dann nähe ich mir auch noch gleich einen Überzug für mein Gepäck und eine Weste. In New Zealand werden jedes Jahr einige Radfahrer tot gefahren. Traurig, aber es ist so, die werden einfach übersehen, obwohl hier jede Menge Radler unterwegs sind. Mein neuer Farbkontrast zeigt seine Wirkung, ich lebe noch und die motorisierten Fahrzeuge machen einen größeren Bogen um mich herum.

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An meinen letzten beiden Tagen in Wellington kehrt etwas Ruhe ein, ich fahre mit dem Fahrrad um die Halbinsel herum, eine herrliche Tour.

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Der kommt mir irgendwie bekannt vor. >klick hier<
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31.12.2010 Wellington – Picton – Haferloock
Heute geht nicht nur das Jahr 2010 zu Ende sondern auch mein Aufenthalt auf der Nordinsel New Zealands. Bei strahlend blauem Himmel und ohne Wind fahre ich mit der Fähre durch den Queen Charlotte Sound auf die Südinsel.

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In Picton fülle ich erst mal meine Vorräte auf, dann fahre ich auf dem Queen Charlotte Drive nach Haverloock. Blick auf Picton.

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01.01.2011 Haverloock – Petrulas Bridge
Auf der Strecke sieht man erst richtig welchen Schaden das Unwetter auf der Südinsel angerichtet hat. Die Straße ist zwar frei aber überall liegt noch die Erde von den Erdrutschen, die durch den Regen ausgelöst wurden.

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In Pedrulas Bridge muss ich einfach anhalten. Die Farbe des Pedrulas River ist leuchtend grün und die ganze Gegend lädt zu einer Wanderung ein.

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Während des Unwetters ist das Wasser dieses jetzt so harmlos aussehenden Flusses um 15 Meter angestiegen. Dabei wurde die eine Seite des Campingplatzes total überflutet und war, als ich da war, immer noch geschlossen. Die Küche und die Toiletten standen unter Wasser und die Camper mussten die Flucht ergreifen.

02.01.2011 Petrulas Bridge – Nelsen

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03.01.2011 Nelsen – St. Arnould
Soweit wollte ich heute gar nicht fahren, aber ich fand einfach keine geeignete Campingmöglichkeit. Als ich um 22:00 Uhr in St. Arnould ankomme, ist der Campingplatz ausgebucht. Eine Dame sagt mir, dass manchmal auch Zelte hinter der Küche aufgebaut sind, genau da stelle auch ich, bei stockfinsterer Nacht für die nächsten zwei Nächte mein Zelt auf. Für die DOC Mitarbeiter ist es zwar nicht normal, aber da ich mit dem Fahrrad unterwegs bin, darf ich bleiben.

04.01.2011 St. Arnould
Ein Ruhetag an dem ich Wäsche wasche, einkaufe, meine Trampingtour plane und einen Platz suche an dem ich mein Fahrrad und einen Teil meiner Ausrüstung deponieren kann.

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Tramping ist in New Zealand Kult. Man könnte es mit Langstreckenwandern vergleichen und wohl jeder Kiwi war schon mal auf Schusters Rappen. Übernachtet wird in Hütten die vom Department of Conservation (DOC) gebaut, gepflegt und erhalten werden. Das Department of Conservation ist eine staatliche Behörde die auch die Trampingwege pflegt, Naturschutzgebiete anlegt, Campingplätze unterhält und vieles mehr.
Meine Trampingtour führt mich mit einem Loop über den Traves Sattle.
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Ein Pilz und eine interesannte Pflanze.
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Am ersten Tag laufe ich von St. Arnould zur Hopeless hut, wo ich zwei ältere Herren, die es sich schon gemütlich gemacht haben, überrasche. 21 km, 8 Stunden.

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Der zweite Tag führt mich bei strömenden Regen zur John Tait hut. Für den richtigen Tramper gibt es kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. 15 km, 5 Stunden.
Am dritten Tag, ein kurzer, gemütlicher und sonniger Wandertag, erreiche ich die Upper Travers hut. 7 km, 3 Stunden.

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Am vierten Tag geht es dann über den Travers Sattle zur West Sabine hut 7 km, 6 ½ Stunden. Hoch auf den Travers Sattle war einfach, aber der Abstieg hatte es in sich. Als ich unten ankam hatte ich das Gefühl, meine Beine wären aus Gummi. Beim fahrradfahren hatte ich diese Muskeln noch nie gebraucht.

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Oben angekommen.
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Und dann geht es abwärts.
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Der fünfte Tag ist wieder etwas gemütlicher, es geht zur Sabine hut. 13,5 km, 5 Stunden. Habe ich einen Muskelkater!

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Am sechsten Tag geht es hinaus aus dem Track, zum Mt Robert Carpark. 17 km, 8 Stunden. An der Speargrass hut mache ich Mittagspause und am Carpark gibt mir eine australische Familie einen Lift zurück nach St. Arnould.

Werden und vergehen, auf einem alten Baum wächst ein neuer Baum.

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Sandflies sitzen auf dem gelben Pilz.
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Die Waldläuferin.

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An der Spergrashut mache ich Mittagspause.
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Es war trotz Muskelkater eine so klasse Tour, dass ich beschlossen habe in Zukunft die langen Strecken mit dem Bus zurückzulegen und je nach Wetter zu Trampen.
All denen ich auf der Tour begegnet bin, einen herzlichen Gruß, es hat viel Spaß gemacht und es war mir eine Freude euch kennen zu lernen.

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12.01.2011 St. Arnold – Murchinson
Eine Busverbindung von St. Arnold nach Murchinson gibt es nicht also fahre ich halt wieder mit dem Fahrrad.

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13.01.2011 Murchinson
14.01.2011 Murchinson – Fox Glacier (Bus)

Jetzt aber fahre ich mit dem Bus. Bei dem Pfannkuchenfelsen machen wir Pause. (Punakaki)

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14.+ 15.01.2010 Fox Glacier
Da ich vor 21 Jahren am Franz-Josef-Gletscher war, besuche ich deses mal den Fox-Gletscher.
Eine Wanderung zum Gletscher

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Eine Wanderung um den See und eine Kaffeepause.

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16.01.2010 Fox Glacier – Queenstown (Bus)
Da es fürchterlich regnet, packe ich mein Zelt nass ein.
In Queenstown gibt es zweifelsohne mehr Touristen als Einheimische. Ich plane den Rees Dart Trak zu laufen, aber das Wetter hält gerade mal einen Tag. Vier Tagen im Regen zu laufen, darauf habe ich absolut keine Lust und um die Regenzeit auszusitzen, ist mir dieser Ort ganz einfach zu teuer. Ein paar Blider von Queenstown.

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Über meine restliche Zeit in New Zealand gibt es nicht mehr viel zu sagen. Mit dem Bus bin ich bei Regenwetter nach Christchurch gefahren um von dort meinen Flug zu meinem nächsten Ziel zu organisieren.

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Als ich am 24.01.2011 über die Insel fliege, bekomme ich den Mt. Taranaki über den Wolken zu sehen.

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New Zealand ist landschaftlich wirklich ein sehr schönes und abwechslungsreiches Land, sehr teuer und sehr touristisch.
Das Land mit dem Fahrrad zu bereisen ist eine mühevolle Aktion, für mich jedenfalls. Aber der Humor der Kiwis ist unvergleichbar.

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