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Schlafsack

Ob nun Daunenschalfsack oder Schlafsack mit Synthetikfüllung da scheiden sich die Geister.
Mir ist es wichtig, dass der Schlafsack warm, leicht und sich möglichst klein komprimieren lässt. Die Größe muss ebenfalls stimmen, eine Kapuze mit einer Kordel muß dran sein und eine kleine Innentasche brauche ich ebenfalls.
Zur Auswahl habe ich mir mehrere bestellt und habe sie einfach ausprobiert indem ich mich für eine halbe Stunde hineingelegt habe.
Am wohlsten fühle ich mich im Daunenschlafsack, mit Kompressionsbeutel. Er ist leicht, ich kann ihn gut zusammenpressen, so dass er sicher vor Regen geschützt im Rucksack Platz findet. Das einzige Kriterium das oberflächlich betrachtet, gegen eine Daunenschlafsack spricht, ist, dass er nicht waschbar ist und bei Feuchtigkeit die Füllung verklumpt.
Ich wasche meinen Daunenschlafsack trotzdem und verklumpt ist auch im feuchten Amazonasgebiet bis jetzt noch nichts.
Gewaschen habe ich den Daunenschlafsack in der Waschmaschine, entweder mit Neutralseife oder mit einem handelsüblichen Shampoo, auf 30 Grad.
Wichtig ist dass er nach dem waschen entweder im Trockner gut aber nicht zu heiss getrocknet wird, oder man lässt ihn in der Sonne und im Wind gut austrocknen. Dabei muss man den Schlafsack immer gut aufschütteln.

Inlett
Ein Inlett aus Seide für die kälteren oder für den Daunenschlafsack zu warmen Nächte, habe ich mir selbst genäht.
Einfach ein 90 cm breites und entsprechend langes Stück Seidenstoff der Länge nach zusammenfalten und abnähen. An den Seiten lasse ich 10 cm offen und bringe einen Klettverschluss an. Da ich mit Kopfkissen schlafe, ist die Rückseite um die doppelte Kopfkissenbreite länger. Den Kopfkissenteil nähe ich dann einfach um. Jetzt noch eine Tasche nähen und das Ganze ist fertig.
Wem das zu anstrengend ist, Seideninnlets gibt es auch zu kaufen.

Die Isomatte
Da ich lange unterwegs bin und die meiste Zeit im Zelt schlafe, ist für mich klar dass ich eine komfortable Isomatte brauche. Zunächst hatte ich die selbst aufblasbare Thermorest im Visier, habe mich dann aber wegen es hohen Preises für die Kaikkialla entschieden. Im Nachhinein stellte es sich als absoluter Fehlkauf heraus. Auch das Kopfkissen habe ich von der Firma und das gleiche Problem wie die Isomatte.
Bereits nach 3 Monaten im Gebrauch hält die Luft in der Isomatte und im Kopfkissen nicht mehr. Ein Loch konnte ich nicht feststellen, war ja auch unmöglich, da ich die Isomatte immer sehr sorgsam behandelt habe.
Nachdem ich die Produkte reklamiert hatte, es war ja noch Garantie darauf, bekam ich Isomatte und Kopfkissen problemlos umgetauscht. Aber auch bei den neuen Produkten hielt die Luft gerade mal 6 Wochen. Mein Fazit, hier habe ich an der falschen Stelle gespart.

 

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